Gutscheingruppen, Codes und Rabatte verwalten.
Gutscheine und Coupon-Codes werden für Rabatte, Aktionen, Ticket-Gutscheine oder Guthabenlogik genutzt. Einsatzbereiche sind Shops, Bestellungen, Artikel, Kasse, Kunden- beziehungsweise Kartenguthaben und Events. Coupon-Code-Gruppen bündeln die gemeinsamen Regeln und Designs; die einzelnen Codes werden in diesen Gruppen verwaltet.
Gutscheine befinden sich unter Gutscheine / Coupon-Codes. Dort werden Gruppen angelegt, einzelne Codes erstellt oder mehrere Codes generiert. Designs für Gutschein-PDFs und Wallet-Pässe werden im zugehörigen Designbereich gepflegt. Artikelbasierte Gutscheine werden zusätzlich in der Artikelverwaltung vorbereitet, zum Beispiel über Gutschein-Designs, Geschenkoptionen oder spezielle Artikeltypen.
Empfohlen ist die Arbeit mit Gruppen, wenn mehrere Codes denselben Zweck haben. Eine Gruppe definiert Bezeichnung, Gültigkeit, Verwendungsbedingungen, Design und Einschränkungen. Codes können einzeln angelegt, gesammelt generiert oder automatisch aus einem Verkaufsprozess erzeugt werden. Wichtig sind sprechende Bezeichnungen, ein passendes Gutscheincode-Design und klare Regeln, ob der Code als Rabatt, Event-Ticket-Gutschein oder Kundenguthaben-Gutschein verwendet werden soll.
Coupon-Code-Gruppen können automatisch entstehen, wenn ein Checkout- oder Kassenprozess Geschenkartikel verkauft, die Gutscheincodes erzeugen. Dazu gehören insbesondere Gutscheine für Eventreihen beziehungsweise Event-Ticketgruppen und Kundenguthaben-Gutscheine. simplebis legt dafür die passende Gruppe an oder verwendet eine vorhandene automatisch gepflegte Gruppe.
Bei Event-Ticket-Gutscheinen wird die Gruppe aus dem Gutscheinartikel und der Ziel-Ticketgruppe abgeleitet. Sie wird auf die passende Eventreihen-Ticketgruppe eingeschränkt, damit die erzeugten Codes später nur für den vorgesehenen Event- beziehungsweise Eventreihen-Kontext genutzt werden. Bei Kundenguthaben-Gutscheinen aus dem Online-Shop wird eine Online-Shop-Gutscheingruppe mit Kundenguthaben-Freigabe und dem passenden Gutschein-Design verwendet.
Beim Verkauf werden in diesen Gruppen automatisch Codes angelegt. Pro verkaufter Einheit eines entsprechenden Geschenkartikels erzeugt simplebis einen eindeutigen Code, setzt Betrag, Einmalverwendung, Empfänger-E-Mail und den Bezug zur Quelle. Bei Bestellungen aus dem Online-Shop wird der Code mit der Bestellung, dem Artikel, dem Shop und der Zahlung verknüpft. Bei Kassenverkäufen wird der Code mit dem Bon, dem Artikel, dem Shop, dem Standort und der Zahlung verknüpft.
Wenn eine Empfänger-E-Mail vorhanden ist und ein Gutscheincode-Design hinterlegt ist, kann der Code als PDF oder Wallet-Pass erzeugt und per E-Mail verschickt werden. Bereits erzeugte Codes werden beim erneuten Verarbeiten nicht doppelt erstellt; simplebis prüft vorhandene Einträge pro Position.
Im Shop oder Zahlungsablauf wird ein Code eingegeben und auf den Warenkorb angewendet. Dabei prüft simplebis unter anderem Gruppe, Gültigkeit, Verwendungsanzahl, Kundenguthaben-Freigabe sowie Event-, Eventreihen- oder Ticketgruppen-Einschränkungen. Deshalb muss bei automatisch erzeugten Eventreihen- oder Kundenguthaben-Gutscheinen die Gruppe korrekt gepflegt sein, insbesondere das Gutscheincode-Design und die erlaubten Einsatzzwecke.
In der Detailansicht einer Coupon-Code-Gruppe zeigt die Code-Liste die erzeugten Codes mit Empfänger, Versandstatus, Verwendung und Quelle. Bei automatisch erzeugten Codes kann direkt in die zugehörige Bestellung oder den zugehörigen Bon gesprungen werden. Bei Event- und Eventreihen-Gutscheinen zeigt die Gruppe zusätzlich die fachliche Einschränkung auf Events, Eventreihen oder Ticketgruppen. Dadurch lässt sich nachvollziehen, zu welcher Veranstaltung, welchem Bon oder welcher Bestellung ein Gutscheincode gehört und aus welchem Verkauf er entstanden ist.
Jeder neue Gutschein sollte mit einem echten Beispielwarenkorb oder einem Testbon geprüft werden. Bei automatisch erzeugten Gutscheinen sollte zusätzlich geprüft werden, ob die Gruppe automatisch korrekt angelegt wurde, ob das Gutscheincode-Design vorhanden ist, ob pro verkaufter Einheit genau ein Code entsteht und ob die Sprungziele zur richtigen Bestellung, zum richtigen Bon oder zur passenden Veranstaltung führen. Intern sollte dokumentiert sein, wofür die Gruppe gedacht ist und wann sie nicht mehr verwendet werden soll.